Ab an den Bodensee!

ab an den bodensee
Wie Ihr ja bestimmt schon mitbekommen habt ging Lillis erster Urlaub im Mai in den Nationalpark Eifel und der zweite Urlaub an die geliebte Ostsee.
Im Oktober war es wieder soweit, es sollte mal wieder in den Urlaub gehen. 

Reisezeit heißt Familienzeit und in unserer Familie zählt der Hund definitiv als Familienmitglied und wird somit auch auf keinen Fall von solchen Aktivitäten ausgeschlossen. Wenn wir Urlaub planen dann hauptsächlich schöne Urlaubsorte die mit dem Auto zu erreichen sind, natürlich gibt es auch viel schönere Flecken auf der Erde die ausschließlich mit dem Flugzeug zu erreichen sind,die kommen für uns durch unsere Flugangst einfach nicht in Frage.
 
Also wird sich die Zeit genommen und schöne Urlaubsorte ausfindig gemacht die mit dem Auto zu erreichen sind. Dieses mal haben wir uns für den allbekannten Bodensee entschieden. Der ein oder andere mag jetzt vielleicht denken, dass man nicht gerade im Oktober an den Bodensee fahren sollte, aber wir haben das Risiko von schlechtem Wetter hingenommen und ein absolutes Los dabei gezogen.
 
Ja genau, unsere kleine Reise ist leider schon etwas her, doch ich hatte bis her noch keine Möglichkeit euch darüber zu berichten. Aber jetzt, finden wir, ist genau der richtige Zeitpunkt dafür.
 
Wieso denn eigentlich der Bodensee?
Die Entscheidung an den Bodensee zu fahren war ziemlich spontan. Mein Herzensmann überraschte mich an einem Freitagabend mit der Idee, wir könnten ja in drei Wochen ein kuscheliges Wochenende an dem schönen Bodensee verbringen. Viele schöne Kindheitserinnerungen verband Tobias mit dem Gedanken. Da konnte man doch gar nicht nein sagen! Schnell hatte man ein kleines, schönes und neues Hotel gefunden, in das man kleine Fellnasen gerne, gegen einen Aufpreis von 10,00€ am Tag, mitbringen kann.
 
Ich muss zugeben wir hatten schneller gebucht als irgend etwas zu planen oder zu oragnisieren. Aber man muss auch einfach mal zulassen einfach Spontan zu sein.
 
Also angeklärt, dass wir beide an diesem Freitag spätestens um 12 Feierabend und dann abfaaaaahrt. Okay nein so schnell ging es dann leider doch nicht *grins*.
 
Es ging also ans Koffer packen. Der erste Teil ging am schnellsten, einfach nur für sich denken müssen und alles ganz Rasch rein in den Koffer. Dann ging es zum etwas anspruchsvolleren Teil – Koffer packen für Lilli.
 
Ich packe meinen Koffer und nehme mit:
·         Flexileine
·         Geschirr
·         Hundeleine
·         Halsband
·         Kamera
·         Ladegerät
·         Kuscheldecke
·         Spielzeug
·         Leckerlies
·         Leckerliebeutel
·         Kotbeutel
·         Futternäpfe
·         Futter
·         Trinkflasche To Go
·        
 
So viele Dinge an die man denken muss. Ab und zu gar nicht mal so einfach. Also einen extra Trolli für Klein Lilli. Dann war es soweit. Eingestellt hatten wir uns auf vier bis maximal fünf Stunden Fahrt. Bevor es allerdings los ging, machten wir noch eine ausführliche Runde zu dritt um Lilli für die Autofahrt etwas auszulasten. Transportieren tun wir Lilli in einer Transportbox für Hunde. Wir hatten auch eine Zeit lang mal die Variante anschnallen und auf der Decke fahren versucht. Leider mussten wir dann feststellen, dass Lilli ziemlich nervös darauf reagierte und lieber in Ihrer geliebten Box fährt. Sobald man die Box auf den Boden stellt und öffnet liegt Lilli sofort darin. Quasi ihr mobiles Zuhause. Sie liebt Ihre Box wirklich sehr und fühlt sich darin sicher und geborgen.
 
Auf der Fahrt Richtung Bayern gab es zu erst keinerlei Komplikationen, sodass wir das erste mal nach drei Stunden anhielten und einen kleinen Spaziergang mit Lilli machten. Ab diesem Zeitpunkt lief es leider nicht mehr so gut. Vom éinen Stau zum anderen und so weiter. Also mussten wir nach insgesamt sechs stunden noch einmal für eine kleine Gassi und Pippi Pause für Lilli anhalten. Aus den geplanten, gewünschten  und vorhergesagten vier bis maximal fünf Stunden würden dann sieben. Ein harter Kampf an den Bodensee, das muss man schon sagen!
 
Aber endlich angekommen stellten wir fest, dass das kleine Bed and Breakfast Hotel noc schöner war als auf den Fotos. Und wegen der langen Fahrt schenkte das Hotel uns beiden noch einen Gutschein für ein Getränk unserer Wahl in der Hauseigenen Bar. Jetzt war erst mal ankommen und auspacken an der Reihe. Danach ließen wir uns ein gutes restaurant in der Nähe empfehlen und brachen natürlich gemeinsam mit Lilli auf.
 
Lukulum ein wirklich wunderbares Restaurant. An diesem Abend haben wir uns, nach dieser langen Fahrt, einfach mal verwöhnen lassen. Oder was sagt Ihr zu den Bildern? Lilli lag während dem ganzen Specktakel auf der Eckbank und hat gemütlich vor sich her geschlummert. Nach diesem Festmahl hieß es für uns nur noch „Ab ins Bettchen“.
 
Der nächste Morgen startete mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet im Hotel. Lilli wurde unter den Tisch gelegt aber dennoch vorsichtshalber am Tischbein mit der Leine festgebunden. Daraufhin konnten wir alle drei genüsslich das Frühstücksbuffet genießen. Weiter ging es für uns an diesem Tag mit der Besichtigung des Tettnanger Hopfenmuseums. Wer uns nicht kennt, mein Herzensmann und ich arbeiten in einer Brauerei und fanden daher den Besuch eines Hopfenmuseums sehr spannend. Auch hier hatten wir keinerlei Probleme mit der Mitnahme des Hundes. Außerhalb lief Lilli wie gewöhnlich an der Leine auf dem Boden und im Museum wurde Sie getragen. Schon ziemlich praktisch so ein kleiner Hund!
 
Nach vielen neuen Erkenntnissen und Informationen die wir erlernen durften, machten wir uns auf dem Weg nach Meersburg um die Stadt zu erkunden. Viele, viele Kilometer legten wir zurück während und die Sonne und ein blauer Himmel begleitete. Einen kleinen Rast machten wir in einem kleinen Cafe in der Altstadt. Dort gab es dann eine Kanne Kaffee mit Zwiebelkuchen und Quetschgenstrudel mit Vanillensoße. Als Belohnung für Lilli gabs es einige Leckerchen, die sie sich auf dem Weg definitiv verdient hatte.
 
Den Rest vom  Tag wollten wir gemütlich angehen. Daher saßen wir uns auf eine Bank direkt am Wasser und genossen jeden einzelnen Sonnenstrahl. Ausklingen ließen wir den Tag in einem kleinen italienischen Restaurant mit zwei leckeren Pizzen. Im Hotel hieß es dann kuscheln kuscheln kuscheln und Lilli ordentlich für das wunderbare Verhalten über den Tag belohnen. Der letzte Abend am wunderschönen Bodensee. Die letzten beiden Tage waren traumhaft schön, da möchte man gar nicht nach Hause fahren…
Aber was sein muss, muss halt leider sein. Schließlich verdient sich das Geld ja nicht von alleine und die Arbeit verschwindet nicht von alleine.
Also gingen wir nicht so spät schlafen, denn auf uns warteten wieder 5-6 Stunden Autofahrt.
Der letzte Tag…
In den Tag gestartet sind wir wieder mit dem hauseigenen Frühstücksbuffet. Danach ging es noch einmal ins Hopfenmuseum nach Tettnang. Über Nacht hatten wir uns dafür entschieden, einige leckere und außergewöhnliche Köstlichkeiten mit nach Hause zu nehmen. Zurück im Hotel sollten es jetzt ans zusammen packen gehen. Der schöne Kurzurlaub sollte also schon zu Ende sein…
Die Heimfahrt meisterte Lilli wieder mit bravur.
Unser Fazit also…
Urlaub mit Hund mag zwar vielleicht mit etwas mehr Aufwand verbunden sein, ist aber allerdings ein tolles Erlebnis. Meine Empfehlung, den Familienzuwachs möglichst früh an das Reisen gewöhnen und mit ihm die unterschiedlichsten Orte besuchen, sodass ein Kurztrip oder auch ein längerer Urlaub keine Komplikation für den Hund und den Zweibeiner darstellt. Urlaub – So oft es nur möglich ist!
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